vfstest — Werkzeug zum Testen von Samba-VFS-Modulen.
vfstest [-d Debugebene] [-c Befehl] [-l Logverzeichnis] [-h]
Dieses Werkzeug ist Teil der Samba(7)-Suite.
vfstest ist ein kleines Kommandozeilenwerkzeug, das Samba-VFS-Module testen kann. Es gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die verschiedenen VFS-Funktionen manuell aufzurufen und unterstützt verschachtelte VFS-Module.
Führt die (durch Doppelpunkte getrennten) angegebenen Befehle aus. Siehe unten für die verfügbaren Befehle.
Gibt eine Zusammenfassung der Kommandozeilenoptionen aus.
Dateiname für Log-/Debugdateien. Es wird die Erweiterung '.client' angefügt. Die Logdatei wird vom Client niemals gelöscht.
Gibt die Versionsnummer des Programms aus.
Die angegebene Datei enthält die Konfigurationdetails, die der Server benötigt. Die Information in dieser Datei ist zum Teil Server-spezifisch, z.B. welche printcap-Datei benutzt werden soll, enthält aber auch Beschreibungen aller Dienste, die der Server anbieten soll. Siehe smb.conf für weitere Informationen. Der Standardname der Konfigurationsdatei wird beim Kompilieren bestimmt.
Debug-Ebene ist ein Integer von 0 bis 10. Falls dieser Parameter nicht angegeben wird, ist der Vorgabewert dafür Null.
Je höher der Wert ist, desto mehr Details über die Serveraktivität werden in den Log-Dateien abgespeichert. Auf der Ebene 0 werden nur kritische Fehler und ernstzunehmende Warnungen geloggt. Ebene 1 ist eine vernünftige Ebene beim alltäglichen Betrieb - dabei wird eine kleine Informationsmenge über die ausgeführten Operationen erzeugt.
Die Ebenen höher als 1 erzeugen beachtliche Mengen von Logdaten, und sollten nur bei der Suche nach Problemen verwendet werden. Die Ebenen größer als 3 sind nur für Entwickler gedacht und erzeugen RIESIGE Mengen an Logdaten, von denen die meisten extrem kryptisch sind.
Beachten Sie, dass durch die Angabe dieses Parameters an dieser Stelle der Parameter log level in der Datei smb.conf überschrieben wird.
Dateiname für Log-/Debug-Dateien. Die Dateierweiterung ".client" wird angefügt. Die Log-Datei wird vom Client niemals entfernt.
VFS-BEFEHLE
load <module.so> - Lädt das angegebene VFS-Modul.
populate <char> <size> - Füllt einen Datenpuffer mit den angegebenen Daten.
showdata [<offset> <len>] - Zeigt aktuelle Daten im Datenpuffer an.
connect - VFS connect()
disconnect - VFS disconnect()
disk_free - VFS disk_free()
opendir - VFS opendir()
readdir - VFS readdir()
mkdir - VFS mkdir()
rmdir - VFS rmdir()
closedir - VFS closedir()
open - VFS open()
close - VFS close()
read - VFS read()
write - VFS write()
lseek - VFS lseek()
rename - VFS rename()
fsync - VFS fsync()
stat - VFS stat()
fstat - VFS fstat()
lstat - VFS lstat()
unlink - VFS unlink()
chmod - VFS chmod()
fchmod - VFS fchmod()
chown - VFS chown()
fchown - VFS fchown()
chdir - VFS chdir()
getwd - VFS getwd()
utime - VFS utime()
ftruncate - VFS ftruncate()
lock - VFS lock()
symlink - VFS symlink()
readlink - VFS readlink()
link - VFS link()
mknod - VFS mknod()
realpath - VFS realpath()
ALLGEMEINE BEFEHLE
conf <smb.conf> - Lädt eine andere Konfigurationsdatei.
help [<Befehl>] - Gibt eine Liste von Befehlen oder Information zum angegebenen Befehl aus.
debuglevel <Ebene> - Setzt die Debugebene.
freemem - Gibt den aktuell benutzten Speicher frei.
exit - Beendet vfstest.
Diese Manpage ist korrekt für die Version 3.0 der Samba-Suite.
Die originale Samba-Software und die zugehörigen Werkzeuge wurden von Andrew Tridgell geschrieben. Samba wird nun vom Samba-Team als ein Open-Source-Projekt entwickelt, ähnlich wie der Linux-Kernel.
Die vfstest-Manpage wurde von Jelmer Vernooij geschrieben.