findsmb — Listet Informationen über Maschinen in einem Subnetz, die auf SMB-Namensanfragen antworten.
findsmb [Subnetz-Broadcast-Adresse]
Dieses Perl-Skript ist ein Teil der Samba(7) -Suite.
findsmb ist ein Perl-Skript, das einige Informationen über Maschinen im Subnetz ausgibt, die auf SMB-Namensanfragen antworten. Es verwendet nmblookup(1) und smbclient(1), um diese Informationen zu erhalten.
Bestimmt, ob findsmb Bugs in Windows 95 berücksichtigt, wenn es versucht, den registrierten NetBIOS-Namen der fernen Maschine zu bestimmen. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert, weil sie nur spezifisch für Windows 95 und Windows 95-Maschinen ist. Wenn sie gesetzt ist, wird nmblookup(1) mit der Option -B aufgerufen.
Ohne diese Option wird findsmb das Subnetz der Maschine durchsuchen, auf der findsmb(1) ausgeführt wird. Dieser Wert wird an nmblookup(1) weitergegeben als Teil der Option -B.
Die Ausgabe von findsmb listet folgende Informationen für alle Maschinen, die auf den ursprünglichen Befehl nmblookup antworten: IP-Adresse, NetBIOS-Namen, Arbeitsgruppen-/Domänenname, Betriebssystem und SMB-Serverversion.
Vor dem Namen der Arbeitsgruppe/Domäne wird bei den lokalen Masterbrowsern ein '+' angezeigt, ein '*' bei dem Domänen-Masterbrowser der Arbeitsgruppe. Für Maschinen, die Windows, Windows 95 oder Windows 98 ausführen, werden keine Informationen bezüglich des Betriebssystems oder der Serverversion angezeigt.
Der Befehl darf mit der Option -r nur auf Systemen ohne laufenden nmbd(8) ausgeführt werden. Wenn nmbd auf dem System läuft, werden Sie nur die IP-Adresse und den DNS-Namen der Maschine erhalten. Um richtige Antworten von Windows 95- und Windows 98-Maschinen zu erhalten, muss der Befehl als root ausgeführt werden, und mit der Option -r, ohne laufenden nmbd.
Zum Beispiel würde das Ausführen von findsmb ohne gesetzter Option -r Ausgaben ähnlich zu den folgenden erzeugen:
IP ADDR NETBIOS NAME WORKGROUP/OS/VERSION --------------------------------------------------------------------- 192.168.35.10 MINESET-TEST1 [DMVENGR] 192.168.35.55 LINUXBOX *[MYGROUP] [Unix] [Samba 2.0.6] 192.168.35.56 HERBNT2 [HERB-NT] 192.168.35.63 GANDALF [MVENGR] [Unix] [Samba 2.0.5a for IRIX] 192.168.35.65 SAUNA [WORKGROUP] [Unix] [Samba 1.9.18p10] 192.168.35.71 FROGSTAR [ENGR] [Unix] [Samba 2.0.0 for IRIX] 192.168.35.78 HERBDHCP1 +[HERB] 192.168.35.88 SCNT2 +[MVENGR] [Windows NT 4.0] [NT LAN Manager 4.0] 192.168.35.93 FROGSTAR-PC [MVENGR] [Windows 5.0] [Windows 2000 LAN Manager] 192.168.35.97 HERBNT1 *[HERB-NT] [Windows NT 4.0] [NT LAN Manager 4.0]
Diese Manpage ist korrekt für die Version 3.0 der Samba-Suite.
nmbd(8), smbclient(1), und nmblookup(1)
Die originale Samba-Software und die zugehörigen Werkzeuge wurden von Andrew Tridgell geschrieben. Samba wird nun vom Samba-Team als ein Open-Source-Projekt entwickelt, ähnlich wie der Linux-Kernel.
Die originalen Samba-Manpages wurden von Karl Auer geschrieben. Die Manpage-Quelltexte wurden ins YODL-Format konvertiert (ein weiteres exzellentes Stück Open-Source-Software, verfügbar unter ftp://ftp.icce.rug.nl/pub/unix/) und für die Samba 2.0-Release von Jeremy Allison aktualisiert. Die Umwandlung ins DocBook-Format wurde von Gerald Carter für Samba 2.2 durchgeführt. Die Umwandlung in Docbook für XML 4.2 wurde von Alexander Bokovoy für Samba 3.0 durchgeführt.