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Dieses Kapitel enthält clientspezifische Informationen.
Ja, Thursby hat einen CIFS-Client/Server namens DAVE. Er wird gegen Windows 95, Windows NT /200x/XP und Samba auf Kompatibilität geprüft. Bei Verfassen dieses Textes war DAVE in Version 4.1 erhältlich. Bitte konsultieren Sie Thursbys Webseite für mehr Informationen zu diesem Produkt.
Alternativen Es gibt zwei freie Implementationen von Appletalk für einige Arten von UNIX-Maschinen und noch einige kommerzielle mehr. Diese Produkte erlauben es Ihnen, native Datei- und Druck-Dienste für Macintosh-Benutzer anzubieten, ohne dass weitere Unterstützung dafür auf dem Macintosh erforderlich wäre. Die zwei freien Implementationen sind Netatalk und CAP. Diese Packages bieten Macs das, was Samba Benutzern von MS Windows bietet. Für mehr Informationen zu diesen Packages, Samba und Linux (sowie anderen UNIX-basierenden Systemen) sehen Sie sich bitte http://www.eats.com/linux_mac_win.html an.
Neuere Versionen des Macintosh (Mac OS X) enthalten Samba.
Grundlegend brauchen Sie drei Komponenten:
Wie Sie die ersten beiden gemeinsam mit dem Basis-Betriebssystem auf einem leeren System installieren, ist im Warp-Handbuch beschrieben. Wenn Warp bereits installiert wurde, Sie aber nun die Netzwerk-Unterstützung installieren wollen, verwenden Sie den Eintrag „Selective Install for Networking“ im Ordner „System Setup“.
Das Hinzufügen des „NetBIOS über TCP/IP“-Treibers wird nicht im Handbuch beschrieben und auch von der Online-Dokumentation nur gestreift. Starten Sie MPTS.EXE, klicken Sie auf OK, dann auf und auf unter Protocols. Diese Zeile wird dann in die Current Configuration verschoben. Wählen Sie diese Zeile aus, klicken Sie auf , und erhöhen Sie den Wert von 0 auf 1. Speichern Sie diese Konfiguration.
Wenn der Samba-Server nicht in Ihrem lokalen Subnetz ist, können Sie optional IP-Namen und -Adressen dieser Server zur hinzufügen oder einen WINS-Server (NetBIOS Nameserver, in der Terminologie von IBM und RFC) spezifizieren. Für Warp Connect brauchen Sie eventuell ein Update für den IBM Peer, um ihn auf dasselbe Level wie Warp 4 zu bringen. Sehen Sie dazu auf der oben genannten Webseite nach.
Dieser Abschnitt behandelt die Konfiguration von OS/2 Warp 3 (nicht Connect), OS/2 1.2, 1.3 oder 2.x.
Sie können den freien Microsoft LAN Manager 2.2c Client für OS/2 verwenden, der unter ftp://ftp.microsoft.com/BusSys/Clients/LANMAN.OS2/ erhältlich ist. Kurz gesagt: Editieren Sie die Datei \OS2VER im root-Verzeichnis der OS/2-Boot-Partition, und fügen Sie die Zeilen
20=setup.exe 20=netwksta.sys 20=netvdd.sys
ein, bevor Sie den Client installieren. Verwenden Sie den NICHT den vorhandenen NE2000-Treiber, da er fehlerhaft ist. Probieren Sie stattdessen den NE2000- oder NS2000-Treiber von ftp://ftp.cdrom.com/pub/os2/network/ndis/ aus.
Legen Sie eine Freigabe namens [PRINTDRV] an, die world-readable ist. Kopieren Sie Ihre OS/2-Treiber-Dateien dorthin. Die .EA_-Dateien müssen jedoch weiter separat beleiben, also werden Sie die originalen Installationsdateien benutzen müssen und dürfen keinen installierten Treiber von einem OS/2-System kopieren.
Installieren Sie zuerst den NT-Treiber für diesen Drucker. Dann fügen Sie den Parameter os2 driver map = filename zu Ihrer Datei smb.conf hinzu. Als Nächstes weisen Sie in der Datei, die durch filename bezeichnet wird, den NT-Treibernamen dem OS/2-Treibernamen wie folgt zu:
nt driver name = os2 driver name.device name, e.g.
HP LaserJet 5L = LASERJET.HP LaserJet 5L
Sie können in dieser Datei mehrere Treiberzuweisungen vornehmen.
Wenn Sie nur den OS/2-Treibernamen angeben, aber nicht den Device-Namen, werden im ersten Versuch zwar die Dateien geladen, aber der OS/2-Client wird melden, dass der Treiber nicht verfügbar ist. Im zweiten Anlauf wird es funktionieren. Dies kann durch einfaches Hinzufügen des Device-Namens behoben werden, wonach es schon beim ersten Versuch funktioniert.
Verwenden Sie den neuesten TCP/IP-Stack von Microsoft, wenn Sie Windows for Workgroups einsetzen. Die frühen TCP/IP-Stacks hatten viele Bugs.
Microsoft hat ein inkrementelles Upgrade für seine TCP/IP-32-Bit-VxD-Treiber veröffentlicht. Die letzte Release kann auf der FTP-Site ftp.microsoft.com in /peropsys/windows/public/tcpip/wfwt32.exe gefunden werden. Es gibt dort auch eine Datei update.txt, die die gelösten Probleme beschreibt. Neue Dateien sind: WINSOCK.DLL, TELNET.EXE, WSOCK.386, VNBT.386, WSTCP.386, TRACERT.EXE, NETSTAT.EXE und NBTSTAT.EXE.
Windows for Workgroups arbeitet lausig, wenn es um Passwörter geht. Wenn Sie Passwörter auf entweder der UNIX-Mascine oder dem PC ändern, ist es am sichersten, die .pwl-Dateien im Windows-Verzeichnis zu löschen. Der PC wird sich darüber beschweren, diese Dateien nicht zu finden, sich aber bald damit abfinden und Ihnen erlauben, das neue Passwort einzugeben.
Wenn Sie dies nicht tun, kann es sein, dass Windows for Workgroups sich an das alte Passwort erinnert und es verwendet, auch wenn Sie ein neues angegeben haben.
Oft wird Windows for Workgroups ein Passwort gänzlich ignorieren, das Sie in einer Dialog-Box angeben.
Auf der letzten Diskette (Diskette 8) des WFW-3.11-Diskettensatzes gibt es ein Programm namens admincfg.exe. Um es zu installieren, geben Sie EXPAND A:\ADMINCFG.EX_ C:\WINDOWS\ADMINCFG.EXE ein. Fügen Sie dann über das Menü im Program Manager ein Icon hinzu. Dieses Programm erlaubt Ihnen die Kontrolle darüber, wie WFW mit Passwörtern umgeht, z.B. beim Ausschalten von Passwort-Caching und so weiter.
Windows for Workgroups setzt das ganze Passwort in Großbuchstaben, bevor es es an den Server sendet. UNIX-Passwörter können jedoch zwischen Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Prüfen Sie die Informationen zum Parameter password level in der smb.conf, um angeben zu können, ob Samba bei der Prüfung des Passworts die Großschreibung versuchen soll.
Um Reports über Drucker-Queues zu unterstützen, werden Sie unter Umständen unter WfW TCP/IP als Standard-Protokoll verwenden müssen. Aus irgendeinem Grund kann das Belassen von NetBEUI als Standardeinstellung dazu führen, dass die Queue-Reports auf manchen Systemen nicht funktionieren. Dies ist möglicherweise ein Bug in WfW.
Einige Anwender haben festgestellt, dass sie eine große Beschleunigung erzielen, wenn sie den Parameter DefaultRcvWindow im Abschnitt [MSTCP] der Datei SYSTEM.INI unter WfW auf den Wert 3072 setzen.
Meine eigene Erfahrung mit DefaultRcvWindow ist, dass ich eine viel bessere Performance mit großen Werten (16384 oder höher) erziele. Andere berichten, dass alles über 3072 wieder enorm bremst. Jemand hat sogar einen Geschwindigkeitsabfall auf 1/30 gemessen, als er den Wert von 3072 auf 8192 erhöht hat.
Bei der Verwendung von Windows 95 OEM SR2 werden folgende Updates empfohlen, wenn Samba eingesetzt wird. Bitte beachten Sie, dass die oben genannte Änderung Sie betreffen wird, sobald diese Updates installiert worden sind.
Es gibt mehr Updates als die hier erwähnten. Wir verweisen Sie auf die Microsoft-Website für die verfügbaren Updates zu Ihrer spezifischen Version von Windows 95.
| Kernel-Update: KRNLUPD.EXE |
| Ping-Fix: PINGUPD.EXE |
| RPC-Update: RPCRTUPD.EXE |
| TCP/IP-Update: VIPUPD.EXE |
| Redirector-Update: VRDRUPD.EXE |
Auch bei Verwendung von MS Outlook ist es wünschenswert, den Fix von OLEUPD.EXE zu installieren. Dieser Fix kann das Hängenbleiben beim Beenden von Outlook verhindern, und Sie könnten eine deutliche Beschleunigung bemerken, wenn Sie auf die Netzwerkumgebung zugreifen.
Es gibt einige lästige Dinge an Windows 2000 SP2. Eines davon tritt nur auf, wenn man einen Samba-Server verwendet, um Benutzer-Profile für Windows 2000 SP2-Clients in einer Windows-Domäne bereitzustellen. Dies geht davon aus, dass Samba Domänen-Mitglied ist, aber das Problem wird meist dann auftreten, wenn Samba es nicht ist.
Um Profile erfolgreich für Windows 2000 SP2-Clients anzubieten (ohne PDC zu sein), muss Samba den Parameter nt acl support = no für die Freigabe gesetzt haben, die die Roaming-Profile beinhaltet. Wenn dies nicht erfolgt, wird sich der Windows 2000 SP2-Client darüber beschweren, dass er nicht imstande ist, auf das Profil zuzugreifen (Access Denied) und mehrfach Kopien davon auf der Platte anlegen (DOMAIN.user.001, DOMAIN.user.002 und so weiter). Lesen Sie in der Manpage zu smb.conf mehr über diesen Parameter. Beachten Sie auch, dass der Parameter nt acl support in Releases vor Samba 2.2.2 formal ein globaler Parameter war.
??? zeigt eine minimale Profil-Freigabe.
Beispiel 38.1. Minimale Profil-Freigabe
| [profile] |
| path = /export/profile |
| create mask = 0600 |
| directory mask = 0700 |
| nt acl support = no |
| read only = no |
Der Grund für diesen Bug ist, dass der Windows 2000 SP2-Client den Security-Deskriptor für das Profil, das die SID des Samba-Servers enthält, kopiert und nicht die Domänen-SID. Der Client vergleicht die SID für SAMBA\user und stellt fest, dass sie von der SID für DOMAIN\user abweicht. Daher kommt es zu der Meldung access denied.
Durch Deaktivieren des Parameters nt acl support sendet Samba dem Windows 200x-Client eine Antwort auf den Aufruf „QuerySecurityDescriptor trans2“, die den Client dazu veranlasst, eine Standard-ACL für das Profil zu setzen. Diese Standard-ACL enthält:
DOMAIN\user „Full Control“>
Dieser Bug tritt nicht auf, wenn man Winbind zum Anlegen von Benutzerkonten für Domänen-Benutzer auf dem Samba-Host verwendet.
Wenn Sie Probleme mit der Kommunikation über Router mit Windows NT 3.1-Workstations haben, lesen Sie den Microsoft Knowledge-Base-Artikel.