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Gelegentlich berichten Netzwerk-Administratoren von Schwierigkeiten, Microsoft Windows Clients zur korrekten Zusammenarbeit mit Samba-Servern zu bringen. Es scheint, daß manche Leute einfach die Tatsache nicht akzeptieren können, daß der richtige Weg, MS Windows Netzwerk Clients zu konfigurieren, präzise derselbe ist, als wenn man Microsoft Windows NT4 oder 200x Server einsetzt. Dennoch gibt es den wiederholten Bedarf, detaillierte Anleitungen zur Konfiguration von Windows Clients zu geben.
Ziel dieses Kapitels ist es, die Konfiguration von MS Windows Clients für die meisten kritischen Aspekte einer solchen Konfiguration grafisch darzustellen. Ein erfahrener Netzwerkadministrator wird nicht weiter an Einzelheiten dieses Kapitels interessiert sein.
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Konfiguration des TCP/IP Protokolls und auch mit der Netzwerkumgebung für die meisten aktuell verwendeten Plattformen. Diese sind:
Microsoft Windows XP Professional.
Windows 2000 Professional.
Windows Millennium edition (Me).
Ein Bauherr muss sicherstellen, dass die gesamte Konstruktion auf Basis einer festen Grundlage entsteht. Dasselbe gilt für TCP/IP-basiertes Vernetzen. Grundlegende Probleme mit Netzwerkkonfigurationen plagen alle Benutzer eines Netzwerkes bis zu deren Lösung.
Microsoft Windows Arbeitsstationen und Server können entweder mit fixen IP-Adressen oder per DHCP konfiguriert werden. Die folgenden Beispiele zeigen die Anwendung von DHCP und beschäftigen sich nur am Rande mit jenen Situationen, in denen fixe IP-Settings verwendet werden können.
Es ist möglich, Shortcuts oder gespeicherte Tastatureingaben zu verwenden, um zu einem bestimmten Konfigurationsbildschim zu gelansgen. Wir haben uns entschieden, alle Beispiele dieses Kapitels auf Basis des Knopfes zu erläutern.
Es gibt 2 Wege zu einer Windows XP TCP/IP Konfiguration. Wählen Sie Ihre bevorzugte Methode:
Klicken Sie auf
Alternativ klicken Sie auf , und rechtsklicken Sie , dann wählen Sie
Der folgende Ablauf durchläuft den Windows XP Professional TCP/IP Konfigurationsprozess:
Bei manchen Installationen nennt sich das Interface , bei anderen werden diese genannt. Auf unserem System heissen Sie . Rechtsklicken Sie auf . Siehe auch ???.
Das Menü zur Konfiguration der Netzwerkverbindungen oder LAN-Verbindungen wird für die Einstellungen des TCP/IP Protokolles benutzt. In der Box klicken Sie auf dann auf .
Die Standardeinstellung ist aktiviertes DHCP (d.h. „IP-Adresse automatisch beziehen“. Siehe auch ???.
Viele Netzwerkadministratoren nutzen gerne DHCP, um die Client-seitigen TCP/IP-Protokoll-Einstellungen zu setzen. (Für Informationen, wie man einen ISC DHCP-Server mit Microsoft Windows Client-Unterstützung einrichtet, sehen Sie bitte ???.
Falls es erforderlich sein sollte, eine fixe IP-Adresse zur Verfügung zu stellen, klicken Sie auf „Folgende IP-Adresse verwenden“ und fahren Sie fort mit der Eingabe der IP-Adresse, der Subnetzmaske und des Standardgateways in der geöffneten Box.
Klicken Sie auf den Knopf um mit der TCP/IP-Konfiguration fortzufahren. Dies öffnet eine Box, in welcher Sie zusätzliche IP-Adressen eingeben können. Die technische Bezeichnung für die zusätzlichen IP-Adressen lautet IP-Aliase und in dieser Box kann man weitere Standard-Gateways (oder Router) eingeben. In den meisten Fällen, in denen DHCP genutzt wird, ist es nicht erforderlich, weitere Einstellungen vorzunehmen. Siehe auch ???, um das Erscheinungsbild dieser Box zu sehen.
Fixe Einstellungen für DNS und WINS sind vielleicht noch erforderlich, falls diese nicht automatisch durch DHCP zur Verfügung gestellt wurden.
Klicken Sie auf die Registerkarte, um DNS-Server-Einstellungen hinzuzufügen. Dieses Beispielsystem nutzt manuell gesetzte DNS-Einstellungen. Wenn Sie fertig mit Ihren Änderungen sind, klicken Sie auf den Knopf, um Ihre Einstellungen zu speichern. Siehe auch ???.
Klicken Sie die Registerkarte, um zusätzliche manuelle WINS-Server-Einträge vorzunehmen. Dieser Schritt zeigt ein Beispielsystem, welches manuell gesetzte WINS-Einstellungen nutzt. Wenn Sie fertig mit Ihren Änderungen sind, klicken Sie auf den Knopf, um Ihre Einstellungen zu speichern. Siehe auch ???.
Es gibt 2 Wege zu einer Windows 2000 Professional TCP/IP Konfiguration. Wählen Sie Ihre bevorzugte Methode:
Klicken Sie auf
Alternativ klicken Sie auf , und rechtsklicken Sie , dann wählen Sie
Der folgende Ablauf durchläuft den Windows 2000 Professional TCP/IP Konfigurationsprozess:
Rechtsklicken Sie auf , dann klicken Sie auf . Siehe auch ???.
Die Eigenschaften der Netzwerkumgebung werden für die Einstellungen des TCP/IP Protokolls genutzt. Klicken Sie auf in der Box dann klicken Sie auf den Knopf.
Die Standardeinstellung ist aktiviertes DHCP (z.B. „IP-Adresse automatisch beziehen“. Siehe auch ???.
Viele Netzwerkadministratoren nutzen gerne DHCP, um die Client-seitigen TCP/IP-Protokoll-Einstellungen zu setzen. (Für Informationen, wie man einen ISC DHCP-Server mit Microsoft Windows Client-Unterstützung einrichtet sehen Sie bitte ???.
Falls es erforderlich sein sollte, eine fixe IP-Adresse zur Verfügung zu stellen, klicken Sie auf „Folgende IP-Adresse verwenden“ und fahren Sie fort mit der Eingabe der IP-Adresse, der Subnetzmaske und des Standardgateways in der geöffneten Box.
Klicken Sie auf den Knopf , um mit der TCP/IP-Konfiguration fort zu fahren. Dies öffnet eine Box, in welcher Sie zusätzliche IP-Adressen eingeben können. Die technische Bezeichnung für die zusätzlichen IP-Adressen lautet IP-Aliase und in dieser Box kann man weitere Standard-Gateways (oder Router) eingeben. In den meisten Fällen, in denen DHCP genutzt wird, ist es nicht erforderlich weitere Einstellungen vorzunehmen. Siehe auch ??? um das Erscheinungsbild dieser Box zu sehen.
Fixe Einstellungen für DNS und DHCP sind vielleicht noch erforderlich, falls diese nicht automatisch durch DHCP zur Verfügung gestellt wurden.
Klicken Sie auf die Registerkarte um DNS-Server-Einstellungen hinzuzufügen. Dieses Beispielsystem nutzt manuell gesetzte DNS-Einstellungen. Wenn Sie fertig mit Ihren Änderungen sind, klicken Sie auf den Knopf , um Ihre Einstellungen zu speichern. Siehe auch ???.
Klicken Sie die Registerkarte , um zusätzliche manuelle WINS-Server-Einträge vorzunehmen. Dieser Schritt zeigt ein Beispielsystem, welches manuell gesetzte WINS-Einstellungen nutzt. Wenn Sie fertig mit Ihren Änderungen sind, klicken Sie auf den Knopf , um Ihre Einstellungen zu speichern. Siehe auch ???.
Es gibt 2 Wege zu einer Windows Millenium Edition (Me) TCP/IP Konfiguration. Wählen Sie Ihre bevorzugte Methode:
Klicken Sie auf
Alternativ klicken Sie auf , und rechtsklicken Sie , dann wählen Sie
Der folgende Ablauf durchläuft den Windows Me TCP/IP Konfigurationsprozess:
In der Box klicken Sie auf den Knopf , dann auf . Siehe auch ???.
Viele Netzwerkadministratoren nutzen gerne DHCP um die Client-seitigen TCP/IP Protokoll-Einstellungen zu setzen. (Für Informationen, wie man einen ISC DHCP-Server mit Microsoft Windows Client-Unterstützung einrichtet sehen Sie bitte ???. Die Standardeinstellung auf Microsoft Windows Me workstations ist DHCP aktivierte Vorgehensweise, z.B. ist aktiviert. Siehe auch ???.
Falls es erforderlich sein sollte, eine fixe IP-Adresse zur Verfügung zu stellen, klicken Sie auf „Folgende IP-Adresse verwenden“ und fahren Sie fort mit der Eingabe der IP-Adresse, der Subnetzmaske und des Standardgateways in der geöffneten Box. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass alle Netzwerkclients durch DHCP konfiguriert wurden.
Fixe Einstellungen sind vielleicht für DNS und WINS gewünscht, wenn diese Einstellungen nicht per DHCP automatisch zur Verfügung gestellt wurden.
Falls notwendig, klicken Sie auf die Registerkarte , um einen DNS-Server-Eintrag vorzunehmen. Klicken Sie auf die Registerkarte , , um einen WINS-Server-Eintrag vorzunehmen. Die Registerkarte erlaubt es, zusätzliche Gateways (Router-Adressen) in den Netzwerkkarten-Einstellungen zu hinterlegen. In den meisten Fällen, in denen DHCP genutzt wird, wird an dieser Stelle keine manuelle Einstellung notwendig sein.
Das folgende Beispiel zeigt manuell konfigurierte WINS Einstellungen. Siehe auch ???. Wenn die Änderungen fertig sind, klicken Sie , um diese abzuspeichern.
Dies ist ein Beispiel dafür, wie ein System manuell konfigurierte WINS-Einstellungen nutzt. Eine Situation, in der dies auftritt, kann ein Netzwerk sein, in dem ein einzelner DHCP-Server Einstellungen für mehrere Windows-Arbeitsgruppen oder -Domänen zur Verfügung stellt. Siehe auch ???.
Microsoft Windows NT/200x/XP Professional Plattformen können an einer Sicherheitsdomäne teilnehmen. Dieser Abschnitt beschreibt den Prozess, der eine Windows 200x/XP Professional Maschine zum Mitglied einer Sicherheitsdomänen-Umgebung macht. Es sollte beachtet werden, dass dieser Prozess beim Beitreten zu einer von Windows NT4/200x kontrollierten Domäne der gleiche wie bei einem Samba PDC ist.
Klicken Sie .
Rechtsklicken Sie , dann wählen Sie .
Die sich öffnende Box ist diesselbe, wie wenn Sie in der Systemsteuerung anwählen. Siehe auch ???.
Klicken Sie auf die Registerkarte . Die Box zeigt Ihnen , den , und oder .
Klicken Sie auf den Knopf , welcher den Konfigurationswizard startet. Benutzen Sie diesen nicht mit Samba-3. Falls Sie die Änderung des Computernamens oder das Verlassen oder Beitreten der Domäne wünschen, klicken Sie den Knopf. Siehe auch ???.
Klicken Sie auf . Diese Anzeige zeigt, dass unsere Bespielmaschine (TEMPTATION) in einer WORKGROUP genannten Arbeitsgruppe ist. Wir werden der Domäne MITTELERDE beitreten. Siehe auch ???.
Geben Sie den Namen in dem Feld unter dem Domänen-Knopf ein.
Diese Box zeigt nun, dass unsere Beispielmaschine (TEMPTATION) ausgewählt ist, um der Domäne MITTELERDE beizutreten. Siehe auch ???.
Jetzt klicken Sie auf . Eine Dialogbox sollte erscheinen, welche Ihnen die Eingabe der Referenzen (Benutzername und Passwort) eines Domänen-administrativen Accounts ermöglicht, der die Rechte hat, eine Maschine einer Domäne hinzuzufügen.
Geben Sie den Namen „root“ und das root Passwort Ihres Samba-3 Servers ein. Siehe auch ???.
Klicken Sie auf .
Die Dialogbox „Willkommen in der Domäne MITTELERDE“ sollte erscheinen. An dieser Stelle muss der Rechner neu gestartet werden. Danach ist das Beitreten zur Domäne abgeschlossen.
Wir folgen den Konventionen, die meist besagen, dass Windows 9x/Me Maschinen an Domänen-Anmeldungen teilhaben können. In Wahrheit benutzen diese Plattformen jedoch nur das LanManager Netzwerk-Anmelde-Protokoll.
Windows XP Home Edition kann nicht an Domänen- oder LanManager-Netzwerkanmeldungen teilhaben !
Rechtsklicken Sie das Symbol .
Das Feld Netzwerk-Konfiguration erlaubt, alle allgemeinen Netzwerk-Einstellungen zu ändern. Siehe auch ???.
Stellen Sie sicher, dass der wie gezeigt installiert ist. Klicken Sie auf den Eintrag in . Dann klicken Sie den Knopf .
Die Eigenschaftsseite des Feldes des Client für Microsoft Netzwerke ist die richtige Stelle, um die Einstellungen für die Netzwerkanmeldungen zu konfigurieren. Siehe auch ???.
Geben Sie den Windows NT Domänennamen ein, überprüfen Sie die Box und klicken Sie dann .
Klicken Sie den Knopf. Dies ist die beste Stelle zum Setzen des Arbeitsgruppen- (Domänen-) Namens und des Maschinennamens (Computername). Siehe auch ???.
Jetzt klicken Sie auf den Knopf . Falls Sie in der Lage sein möchten, Freigabe-Zugriffsrechte durch Domänenbenutzer und Gruppenkonten zuzuweisen, dann ist es notwendig, dass Sie wie in dieser Box auswählen. Siehe auch ???.
Die häufigsten Fehler, die Windows Netzwerksysteme plagen, beinhalten:
Faslche IP-Adressen.
Falsche oder inkonsistente Netzmasken.
Faslche Routeradressen.
Falsche DNS Serveradressen.
Falsche WINS Serveradressen.
Nutzung von Netzwerk Scope Einstellungen achten Sie auf diese!
Die häufigsten Gründe, warum ein Windows NT/200x/XP Professional Client eine Samba-kontrollierte Domäne nicht erreichen kann, sind:
Der Account „root“ ist nicht in der Passwortdatenbank.
Der Versuch, einen Benutzeraccount für den Zutritt der Maschine zu einer Domäne zu verwenden, anstatt des „root“-Accounts.
Offene Verbindungen der Arbeitsstation zum Server.
Firewall- oder Filtereinstellungen entweder auf dem Client oder dem Samba-Server.