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Der Zugriff auf SMB-Server von neueren Windows-Betriebssystemen ist relativ leicht zu konfigurieren. Bis hierher habe ich noch keines der Konfigurationsdetails erwähnt, aber höchstwahrscheinlich haben Sie die grundlegenden notwendigen Komponenten bereits installiert.
In diesem Kapitel werde ich darstellen, wie Sie den in Windows 9x und Windows NT integrierten SMB-Client installieren, konfigurieren und benutzen. Ich behandle Windows-95- und Windows-98-Clients zusammen, da diese beiden fast identisch sind. Es gibt nur wenige Veränderungen in der Netzwerkkonfiguration zwischen den beiden Versionen. Windows NT ist ein vollkommen anderes Betriebssystem und wird daher separat dargestellt.
Bevor wir uns auf die Details für die Konfiguration des Windows-Netzwerk-Clients konzentrieren, möchte ich mir ein bisschen Zeit nehmen und Ihnen ein wenig über die Windows-Netzwerkarchitektur erzählen. Sie sollten beachten, dass der Windows-9x-Netzwerk-Redirector und der, der Teil von Windows NT ist, sich erheblich unterscheiden, aber die grundlegende Theorie hinter beiden ist ähnlich.
Abbildung 14.1 zeigt eine vereinfachte Darstellung, wie Windows den Zugriff auf entfernte Netzwerkfreigaben handhabt. Ich setze für meine Beschreibung voraus, dass es sich nur um Festplattenfreigaben handelt. Die Erklärung für entfernte Drucker ist ähnlich.
Abb. 14.1: Eine generelle Implementierung des Netzwerk-Redirectors
Die Implementierung umfasst drei grundlegende Teile:
Der Prozess funktioniert in etwa so:
Ich gebe zu, dass dies möglicherweise ein zu vereinfachter Blick auf den Netzwerk-Redirector ist, aber immerhin werden Sie so eine allgemeine Vorstellung von dem bekommen, was ich meine, wenn ich vom Netzwerk-Redirector spreche.
Windows 98 ist die aktuellste Ausgabe in der Linie von Windows-Betriebssystemen, die für den persönlichen Gebrauch entwickelt wurden. Wie das FAT16-Dateisystem hat es die ursprüngliche Intention und Kapazität übertroffen. Aber eine der großartigsten Verbesserungen zwischen Windows 95 und den vorherigen 16-Bit-Versionen liegen im Netzwerkbereich. Der Netzwerk-Code ist robuster und stabiler. Ich sage nicht, dass er perfekt ist, aber er ist, sagen wir, Windows für Workgroups um Lichtjahre voraus. (An meinem Arbeitsplatz liefere ich immer noch Support für etwa 125 WfWG-3.11-Clients.)
Ich werde mich auf drei Komponenten für die Konfiguration des Windows-95-Clients konzentrieren:
Diese sehen Sie im Netzwerk-Kontrollfenster in Abbildung 14.2.
Abb. 14.2: Die notwendigen Netzwerkkomponenten für die Verbindung zu Freigaben auf einem Samba-Server
Der Treiber für die Netzwerkkarte ist gewöhnlich das Erste, was Sie installieren werden. Eine detaillierte Beschreibung der Installation jeder erdenklichen Netzwerkkarte geht über den Rahmen dieses Buches hinaus, aber Windows 9x erkennt und konfiguriert die meisten modernen Netzwerkkarten automatisch. Wenn Sie ältere 16-Bit-ISA-Karten benutzen, müssen Sie wahrscheinlich die Karte manuell konfigurieren und die Treiber-Software selber installieren. Netzwerkkarten werden normalerweise mit einer Diskette vertrieben, die Anweisungen für die Installation und die aktuellsten Treiber enthält. Es ist jedoch immer eine gute Idee, einen Blick auf die Website des Herstellers zu werfen, um zu sehen, ob Sie die aktuellste Version der Treiberdiskette haben.
Bei der Erstinstallation einer Netzwerkkarte fügt Windows 9x zusätzlich zum Gerätetreiber für die Netzwerkkarte vier Netzwerkkomponenten hinzu. Dies passiert unabhängig davon, ob Windows die Netzwerkkartentreiber automatisch lokalisiert und installiert. Die vier Komponenten sind:
Abbildung 14.3 zeigt das Netzwerk-Kontrollfenster nach der Installation einer neuen NE-2000-kompatiblen Karte. Windows fand statt des genauen Herstellers und Modells eine Entsprechung des Chipsatzes auf der Karte, darum wird die Netzwerkkarte als NE-2000-kompatible Karte bezeichnet.
Abb. 14.3: Die von Windows 9x installierten Standard-Netzwerkkomponenten
Sie sollten die folgenden zwei Netzwerkprotokolle entfernen, indem Sie auf den entsprechenden Eintrag in der Liste und dann auf die Schaltfläche Entfernen klicken:
Dies wird auch die zwei Clients entfernen. Sie werden einen von ihnen später brauchen, aber darüber sollten Sie sich jetzt keine Gedanken machen. Die resultierende Liste sollte nur den Treiber für Ihre spezielle Netzwerkkarte enthalten, wie Sie es in Abbildung 14.4 sehen.
Abb. 14.4: Das Windows-95-Netzwerkkontrollfenster nach Entfernen der Standardkomponenten
Nachdem Sie die Netzwerkkarte korrekt installiert haben, besteht der nächste Schritt darin, das TCP/IP-Netzwerkprotokoll hinzuzufügen. Dafür klicken Sie einfach auf die Schaltfläche Hinzufügen im Netzwerk-Kontrollfenster und wählen Protokoll aus der Liste, die nun erscheint. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen in diesem Fenster. Das sich jetzt öffnende Fenster enthält zwei Listen. Die Liste auf der linken Seite enthält eine Zusammenfassung der verfügbaren Protokolle nach Unternehmensnamen. Wenn Sie ein Unternehmen auswählen, zeigt die Liste auf der rechten Seite die Protokolle, die von diesem Hersteller verfügbar sind. Sie sollten links auf Microsoft klicken und rechts auf TCP/IP. Diese drei Fenster sehen Sie in Abbildung 14.5.
Abb. 14.5: Installation des Microsoft-TCP/IP-Netzwerkprotokolls
Wenn Sie im Dialogfeld Netzwerkprotokoll auswählen auf OK klicken, wird das TCP/IP-Protokoll in die Liste der installierten Netzwerkkomponenten eingefügt (siehe Abbildung 14.6). Sie können verschiedene Optionen für TCP/IP auf dem PC konfigurieren, indem Sie TCP/IP in der Liste markieren und auf die Schaltfläche Eigenschaften klicken.
Abb. 14.6: Liste installierter Netzwerkkomponenten nach Hinzufügen des TCP/IP-Protokolls
In der ersten Einstellungsseite im anschließend erscheinenden Fenster können Sie die lokale IP-Adresse und die Subnetzmaske eintragen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Die erste besteht darin, eine IP-Adresse von einem DHCP- (Dynamic-Host-Configuration-Protocol-)Server zu erhalten und die zweite darin, die zwei Einstellungen manuell vorzunehmen. Für dieses Beispiel werden Sie die IP-Adresse und die Subnetzmaske manuell konfigurieren (siehe Abbildung 14.7).
Abb. 14.7: Einstellungen für die IP-Adresse im Dialogfeld Eigenschaften für TCP/IP
Abbildung 14.8 zeigt die nächste Registerkarte für die TCP/IP-Einstellungen. Sie haben die Registerkarte WINS-Konfiguration bereits in Kapitel 2, »Windows-Netzwerke«, gesehen. Über diese Registerkarte können Sie WINS-Auflösung aktivieren und die IP-Adresse Ihres WINS-Servers spezifizieren. Ist WINS-Auflösung aktiviert, können Sie auch eine Bereichs-ID definieren. Außerdem können Sie die IP-Adressen für die WINS-Server auch vom DHCP-Server erhalten. An diesem Punkt sollten Sie WINS einfach deaktivieren. Weitere Informationen über WINS finden Sie in Kapitel 18, »NetBIOS-Namen ohne Broadcasts auflösen«.
Abb. 14.8: Die Registerkarte WINS-Konfiguration im Dialogfeld Eigenschaften für TCP/IP
Wenn Ihr Subnetz ein Standard-Gateway für den Datenverkehr hat, der für ein anderes IP-Netzwerk bestimmt ist, können Sie die IP-Adresse des Routers in der Registerkarte Gateway festlegen (siehe Abbildung 14.9). Für das kleine Netzwerk, das ich zu Hause installiert habe, verwende ich keinen Standard-Gateway, deshalb ist dieses Feld leer.
Abb. 14.9: Den Standard-Gateway im Dialogfeld Eigenschaften für TCP/IP einrichten
Die letzten TCP/IP-Einstellungen, die ich hier darstellen werde, sind die DNS-Einstellungen für den PC (siehe Abbildung 14.10). Sie haben die Wahl, DNS entweder zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie DNS aktivieren, können Sie die IP-Adressen Ihrer DNS-Server, die Suchreihenfolge für Domänensuffixe sowie den Hostnamen und die Domäne des PC definieren. Für mein kleines Netzwerk zu Hause sind auch diese Einstellungen nicht notwendig. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass Sie die IP-Adressen der DNS-Server auch über DHCP einrichten können, wenn Sie es wollen.
Abb. 14.10: Die Registerkarte DNS-Konfiguration im Dialogfeld Eigenschaften für TCP/IP
Der Client für Microsoft-Netzwerke
Die letzte Netzwerkkomponente, die Sie installieren müssen, ist der SMB-Client. Wie ich schon in vorherigen Kapiteln erwähnt habe, hat Microsoft das SMB-Protokoll als Ressourcenfreigabe-Mechanismus für sein Netzwerkmodell gewählt. Daher wird der SMB-Client Client für Microsoft-Netzwerke genannt.
Um den Microsoft-Netzwerk-Client zu installieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen im Netzwerkkontrollfenster, wie Sie es beim Hinzufügen des TCP/IP-Protokolls getan haben. Wählen Sie dann aus der Liste der Netzwerkkomponententypen Client und klicken Sie auch in diesem Fenster auf Hinzufügen. Sie sehen ein Diaglogfeld, das dem sehr ähnlich ist, über das Sie das zu installierende Netzwerkprotokoll gewählt haben. Diesmal enthält die Liste der Hersteller auf der linken Seite die Hersteller, die Clients statt Protokolle entwickelt haben. Wählen Sie zuerst Microsoft in der linken Liste und dann Client für Microsoft-Netzwerke in der rechten Liste. Klicken Sie abschließend im Dialogfeld Netzwerkclient auswählen auf OK, um den ausgewählten Client hinzuzufügen. Abbildung 14.11 zeigt die drei Fenster, die notwendig sind, um den korrekten Client zu installieren.
Abb. 14.11: Den Client für Microsoft-Netzwerke zur Installation auswählen
Das Netzwerkkontrollfenster sollte nun die drei Netzwerkkomponenten anzeigen, die Sie brauchen (siehe Abbildung 14.12).
Abb. 14.12: Das Netzwerkkontrollfenster nach Installation des Netzwerkadapters, des TCP/IP-Protokolls und des Microsoft Netzwerk-Clients
Den Namen des Rechners und der Arbeitsgruppe einrichten
Der letzte Schritt, um einen Windows-9x-PC für den Zugriff auf Freigaben auf einem SMB-Server zu konfigurieren, besteht darin, den NetBIOS-Rechnernamen und den Arbeitsgruppennamen einzurichten. Sie können zu Kapitel 2 zurückblättern, um sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, aus was ein zugelassener NetBIOS-Name besteht. Um diese zwei Strings zu definieren, muss der Client für Microsoft-Netzwerke installiert sein. Die Registerkarte Identifikation (siehe Abbildung 14.13) ist nur dann im Netzwerkkontrollfenster verfügbar, wenn der korrekte Client installiert ist. Im Feld Beschreibung auf der Registerkarte Identifikation können Sie den Text eingeben, der neben dem Rechnernamen erscheint, wenn Sie Datei- und Druckerfreigaben auf dem PC aktiviert haben. Diese Einstellung entspricht dem Samba-Parameter server string in der smb.conf. Nachdem Sie die gewünschten Werte eingegeben haben, klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Windows beginnt, die notwendigen Dateien von den installierten *.cab-Dateien oder von der Windows-CD-ROM zu kopieren. Ist das Betriebssystem fertig, fordert es Sie auf, Ihren Rechner neu zu starten. Wenn Sie dies getan haben, können Sie zum nächsten Schritt übergehen und sich in das Netzwerk einloggen.
Abb. 14.13: Den NetBIOS-Rechnernamen, den Namen der Arbeitsgruppe und eine Beschreibung für einen Windows-95-OSR2-Client eingeben
Wenn der PC neu gestartet ist, werden Sie dazu aufgefordert, sich in das Netzwerk einzuloggen (siehe Abbildung 14.14). Es gibt einige Punkte, die Sie bei der Anmeldung in einem Netzwerk beachten sollten:
Abb. 14.14: In ein Microsoft-Netzwerk einloggen
Verschlüsselte und Klartextpasswörter
Die ursprünglichen Distributionen von Windows 95 benutzten Klartextpasswörter als Standard für SMB-Verbindungen. Wenn ein SMB-Server auf eine Protokollverhandlungsanfrage antwortet, enthält das Antwortpaket ein Bit, das angibt, ob der Server die Challenge/Response-Verschlüsselung unterstützt, die in Kapitel 6, »Sicherheitsmodi und Passwörter«, beschrieben ist. Mit der Freigabe des Netzwerk-Redirector-Updates für Windows 95 (vrdrupd.exe) hat Microsoft den Standard geändert, so dass Windows-95-Clients kein Klartextpasswort an einen Server übertragen würde, der Verschlüsselung nicht unterstützt. Das bedeutet, wenn Sie versuchen, sich über einen Windows-95-Client, der die folgenden Dateien (oder spätere Versionen):
windows\system\vredir.vxd 4.00.1114 6/2/97 11:14a 156,773installiert hat, mit einem nicht verschlüsselten SMB-Server zu verbinden, werden Sie kontinuierlich dazu aufgefordert, ein Passwort einzugeben, obwohl Sie ein gültiges Passwort für den Account eingegeben haben. Es gibt zwei mögliche Lösungen:
Wenn Sie die zweite Lösung wählen, müssen Sie folgenden Registrierungsschlüssel hinzufügen und den Client neu booten:
[HKLM\System\CurrentControlSet\Services\VxD\VNETSUP]
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Das Bearbeiten der Registry kann Ihr System unbrauchbar machen. Gehen Sie mit extremer Vorsicht vor, wenn Sie den Registrierungseditor (regedit.exe) benutzen.
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Bis hierher habe ich in dieser Hinsicht Windows 98 noch nicht erwähnt. Windows 98 verhält sich genauso wie Windows 95 mit installiertem Redirector-Update. Sie können die gleichen zwei Lösungen anwenden, und die gleiche Registrierung aktiviert Klartextpasswörter auf dem Windows-98-Client, wenn Sie dies wünschen.
Windows unterstützt zwei Interfaces für die Verbindung mit entfernten SMB-Festplattenfreigaben. Das eine ist ein Befehlszeilen-Interface über den Befehl net.exe, das andere ein grafisches Interface, das im Windows Explorer enthalten ist. Sie können auch den Dateimanager benutzen, um Laufwerkverbindungen zu etablieren, aber dies ist weniger beliebt.
Zunächst benutzen Sie das Befehlszeilen-Tool net.exe. Wenn Sie alle Optionen sehen wollen, die für den net-Befehl verfügbar sind, geben Sie Folgendes ein:
C:\WINDOWS> net /?Wollen Sie die Optionen für einen bestimmten Befehl sehen - das Argument use z.B. - geben Sie Folgendes ein:
C:\WINDOWS> net Option /?Die grundlegende Syntax für den Befehl net use lautet:
net use X: \\Servername\Freigabenamewobei X: der Laufwerksbuchstabe für die Freigabe und \\Servername\Freigabename der UNC-Netzwerkpfad zur Freigabe ist. Ist die Verbindung erfolgreich, sollten Sie eine Ausgabe wie die folgende sehen:
C:\WINDOWS>net use h: \\eagle\jerrycAn diesem Punkt wurde die Freigabe \\eagle\jerryc dem Laufwerksbuchstaben H: zugeordnet, und auf alle Dateien, die darin enthalten sind, kann auf die gleiche Art und Weise zugegriffen werden wie auf Dateien und Verzeichnisse, die sich auf der lokalen Festplatte, C:, befinden.
Es ist auch möglich, sich mit einer SMB-Freigabe zu verbinden, ohne ihr einen Laufwerksbuchstaben zuzuordnen, indem Sie Folgendes eingeben:
net use \\Servername\FreigabenameDie Verbindung ist im Wesentlichen die gleiche wie für den entsprechenden Laufwerksbuchstaben. Der Unterschied liegt darin, dass Sie den UNC-Namen statt eines Laufwerksbuchstabens, wie z.B. H:, benutzen müssen, um auf Dateien zuzugreifen. Davon abgesehen gibt es keine wesentlichen Unterschiede.
Wie ich bereits im Abschnitt über das Einloggen erwähnt habe, versucht Windows, den Benutzernamen und das Passwort, die während der Anmeldung übertragen wurden, für die Verbindung zur entfernten Freigabe zu benutzen. Wenn die Sitzungsaufnahme aus Gründen der Authentifizierung versagt, ermöglicht Windows Ihnen, ein anderes Passwort einzugeben, benutzt aber den gleichen Benutzernamen. Wenn dies passiert, sehen Sie ein Prompt wie das Folgende:
C:\users\jerry>net use h: \\eagle\jerrycWenn Sie Statistiken über eine aktuelle Verbindung sehen möchten, verwenden Sie den Befehl
net use X:wobei X: der Laufwerksbuchstabe für die Verbindung ist, die Sie ansehen wollen. Hier sind die Informationen für die Verbindung, die ich vorher zu \\eagle\jerryc aufgebaut habe:
C:\users\jerry>net use h:Wenn Sie eine Verbindung zu einer Freigabe beenden wollen, geben Sie folgenden Befehl ein:
net use X: /dDamit wird die Verbindung gelöscht. Sie sollten X: durch den entsprechenden Laufwerksbuchstaben ersetzen.
Der Befehl net use kann außerdem eine Liste aller aktuellen Freigabeverbindungen anzeigen. Wenn Sie net use ohne andere Befehlszeilenargumente ausführen, zeigt Ihnen die Ausgabe alle aktuellen Freigabeverbindungen, auch die, die keinem Laufwerksbuchstaben zugeordnet sind:
C:\users\jerry>net useDas andere verfügbare Interface für die Einrichtung von Verbindungen zu Netzwerkressourcen sind die Dialogfelder, die der Windows Explorer bietet. Das GUI-Interface bietet meiner Meinung nach nicht so viel Flexibilität wie die Befehlszeilen-Tools, aber Sie können darüber Dauerverbindungen zu Freigaben einrichten. Damit meine ich, dass Windows jedes Mal, wenn Sie sich in das Netzwerk einloggen, versucht, die Verbindung zu den Freigaben wieder herzustellen.
Abbildung 14.15 zeigt das Dialogfeld Netzlaufwerk verbinden, das Sie öffnen können, indem Sie entweder auf das Icon Arbeitsplatz oder Netzwerkumgebung auf Ihrem Desktop rechts klicken und die Option Netzlaufwerk verbinden wählen. Das Fenster bietet ein Popup-Menü, aus dem Sie den verfügbaren Laufwerksbuchstaben wählen können, mit dem Sie sich verbinden wollen. Im Feld Pfad können Sie den Pfad für die Verbindung manuell definieren, und über die Option Verbindung beim Start wiederherstellen können Sie definieren, ob Windows sich an diese Verbindung erinnern sollte, wenn Sie sich beim nächsten Mal einloggen. Beachten Sie, dass Windows Sie über dieses Interface dazu zwingt, einen Laufwerksbuchstaben einzugeben. Wenn Sie sich über das Explorer-Interface mit einer Freigabe verbinden wollen, müssen Sie ihr ein Laufwerk zuweisen. Außerdem gibt es kein Feld, in das Sie ein zu benutzendes Startpasswort eingeben können. Windows verwendet wieder zuerst den Benutzernamen und das Passwort, die Sie beim Anmelden eingegeben haben, und fordert Sie auf, ein neues Passwort einzugeben, falls die Authentifizierung scheitert.
Abb. 14.15: Das Dialogfeld Netzlaufwerk verbinden
Wenn Sie die Verbindung zum Netzwerklaufwerk trennen wollen, klicken Sie auf den entsprechenden Laufwerksbuchstaben im Fenster Arbeitsplatz, um die Menüoption Trennen aufzurufen (siehe Abbildung 14.16). Die Wahl dieser Option informiert Windows, dass Sie das Netzwerklaufwerk trennen wollen.
Abb. 14.16: Ein Netzwerklaufwerk trennen
Sie können zwischen beiden Interfaces beliebig hin- und herschalten. Laufwerke, mit denen Sie sich über das GUI-Interface verbunden haben, können Sie über den Befehl net use trennen und umgekehrt.
Wie Sie sich mit einem Netzwerkdrucker verbinden, hängt von den Anwendungen ab, die Aufträge an ihn senden müssen. Wenn Sie ältere DOS-Programme haben, die Zugriff auf den Drucker verlangen, besteht die beste Lösung darin, dem Netzwerkdrucker einen verfügbaren LPT-Port zuzuordnen, den entsprechenden Druckertreiber zu installieren und ihn so einzurichten, dass er an den zugeordneten Port druckt. Brauchen nur Windows-Anwendungen Zugriff auf den Drucker, ist es möglich, lediglich den Netzwerkdrucker mit dem UNC-Netzwerkpfad zu verbinden.
Der Unterschied in der Einrichtung liegt in der Tatsache begründet, dass DOS-Programme eher direkt an den LPT-Port drucken (einige sind sogar hartcodiert, nur an LPT1 zu drucken) und die Windows-Druckertreiber übergehen. Wenn Sie einem Netzwerkstandort den LPT-Port zuweisen, werden alle an den Port gesendeten Daten an den Netzwerkdrucker weitergeleitet. Lassen Sie uns einen Blick auf die Details beider Einrichtungen werfen, beginnend mit der, die das Drucken von DOS-Anwendungen unterstützt.
Abbildung 14.17 zeigt den grundlegenden Gedanken hinter dem Drucken mit DOS an einen Netzwerkstandort. Beachten Sie, dass die Abbildung der Erklärung des Windows-Netzwerk-Redirectors in Abbildung 14.1 ähnelt. Dies liegt darin begründet, dass die Logik grundlegend die gleiche ist. Statt direkt an den Port zu drucken, geht die Ausgabe der DOS-Anwendung über den Windows-Redirector, der die Ausgabe entweder an einen lokalen LPT-Port oder den Netzwerkstandort überträgt.
Abb. 14.17: Drucken an einen zugewiesenen LPT-Port
Es gibt zwei Methoden, um einem UNC-Pfad für einen Netzwerkdrucker einen lokalen LPT-Port zuzuweisen. Diese sind fast identisch mit den Methoden für die Zuweisung von Netzwerklaufwerken.

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Der LPT-Port, den Sie verwenden, muss nicht wirklich existieren, damit Sie ihn als Anschlusspunkt für den Netzwerkdrucker benutzen können. Sie können ihn unter Windows LPT1 bis LPT9 benutzen, unabhängig davon, ob die Ports auf dem lokalen System präsent sind oder nicht.
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Sie können über den Befehl net.exe LPT-Ports ebenso wie Laufwerksverbindungen zuweisen. Die Syntax ist sehr ähnlich:
net use LPTn: \\Servername\DruckernameSie sollten n durch einen verfügbaren Port zwischen 1 und 9 ersetzen. Servername und Druckername stehen für den UNC-Pfad zum entfernten Drucker.
Wenn Sie es vorziehen, das grafische Interface zu benutzen, können Sie das Dialogfeld Druckeranschluß zuordnen aufrufen, indem Sie auf das Drucker-Icon in einem offenen Arbeitsplatzfenster rechts klicken und die Option Druckeranschluß zuweisen aus dem Kontextmenü wählen.
Abb. 14.18: Das Windows-95-Dialogfeld Druckeranschluß zuordnen
Egal welche Methode Sie für die Zuweisung des Ports benutzen, Sie können bei Erfolg die Verbindung sehen, wenn Sie den Befehl net use ohne Argumente ausführen, wie Sie es vorher getan haben:
C:\users\jerry>net useSie können jetzt den lokalen Druckertreiber einrichten, damit er an den zugewiesenen LPT-Port druckt. Die Einstellung Anschluß für die Druckausgabe finden Sie normalerweise auf der Registerkarte Details bei den Druckereigenschaften, wie Sie in Abbildung 14.19 sehen können.
Abb. 14.19: Den lokalen Drucker einrichten, damit er an den zugewiesenen LPT-Port druckt
Es gibt eine weitere Möglichkeit, dem Netzwerkdrucker einen lokalen Port zuzuweisen. Wenn Sie den Drucker zum ersten Mal installieren, lässt Windows 95 Sie wählen, ob Sie DOS-Anwendungen ermöglichen wollen, auf diesem Drucker zu drucken. Wenn Sie Ja wählen, wird das Dialogfeld Druckeranschluß zuordnen geöffnet, und Windows richtet den Drucker, wenn verbunden, ein, so dass er seine Ausgabe an den zugeordneten Druckerport für Sie überträgt. Abbildung 14.20 zeigt das Dialogfeld, in dem Sie gefragt werden, ob Sie DOS-Unterstützung wollen oder nicht.
Wenn alle Programme, die drucken sollen, native Windows-Anwendungen sind, darunter auch Windows-3.1-Software, ist es leichter, wenn Sie sich einfach während der Installation mit dem UNC-Netzwerkpfad des Druckers verbinden. Wenn Sie während der Installation festlegen, dass der Drucker ein Netzwerkdrucker ist, präsentiert Windows Ihnen ein editierbares Feld, in dem Sie entweder nach dem Drucker suchen oder den Netzwerkpfad manuell definieren können (siehe Abbildung 14.20).
Abb. 14.20: Der Windows-95-Assistent für die Druckerinstallation ermöglicht Ihnen die Definition des UNC-Pfadnamens für den Netzwerkdrucker und fragt Sie, ob auch DOS-Programme auf diesen Drucker zugreifen können
Obwohl es das gleiche Benutzer-Interface bietet wie Windows 95 und 98, ist Windows NT ein von Grund auf komplett anderes Betriebssystem. Der Vorteil, das gleiche GUI zu haben, liegt darin, dass viele der Schritte für die Benutzung des Windows-NT-SMB-Clients ähnlich denen für die Benutzung des Windows-9x-Clients sind. Lassen Sie uns mit der Installation der notwendigen Netzwerkkomponenten beginnen.
Ein Bereich, in dem sich die internen Unterschiede zwischen Windows NT und Windows 9x nach außen zeigen, ist der Netzwerk-Code. Beide Betriebssysteme benutzen eine Art von Netzwerk-Redirector, wie ich ihn im ersten Teil dieses Kapitels beschrieben habe. Unter Windows NT ist dies der Arbeitsstationsdienst. Die anderen zwei benötigten Komponenten sind die Netzwerkkarte und das TCP/IP-Protokoll, ebenso wie in Windows 9x.
Die Netzwerkkarte installieren
Wieder beginnen Sie mit der Installation der Treiber-Software für die Netzwerkkarte. Im Gegensatz zu Windows 9x verlangt Windows NT, dass Sie den Netzwerkkartentreiber manuell hinzufügen und konfigurieren. Das bedeutet, dass Sie einige genaue Details Ihrer speziellen Karte kennen müssen. Auch hier würde es wieder den Rahmen dieses Buches sprengen, Sie durch alle möglichen Schritte für die Installation jeder Netzwerkkarte zu führen; also werde ich nur einige Punkte erwähnen, die für alle gelten.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellsten Treiber des Herstellers haben. Ich habe noch nie einen Fall gesehen, in dem die gewöhnlichen Windows-NT-Treiber besser waren als die, die vom Hersteller der Karte entwickelt wurden. Bei einigen neueren Karten werden Sie vielleicht feststellen, dass nur die Treiber des Herstellers zur Verfügung stehen.
Wenn Sie die Karte in Ihren PC eingebaut haben und das Netzwerkdialogfeld öffnen, werden Sie feststellen, dass die Netzwerkkarten, Protokolle und Dienste alle auf verschiedenen Seiten aufgelistet sind. Denken Sie daran, dass ich sagte, dass dies einer der Bereiche ist, in denen Sie die Unterschiede sehen können.
Gehen Sie zuerst zur Registerkarte Netzwerkkarte. Klicken Sie auf Hinzufügen und suchen Sie den entsprechenden Treiber für Ihre Karte (siehe Abbildung 14.21). Wenn Sie einen anderen Treiber installieren müssen, werden Sie nach dem Standort der Dateien gefragt, wenn Sie auf die Schaltfläche Diskette klicken.
Nachdem Windows NT die notwendigen Treiberdateien von der Windows-NT-Installations-CD-ROM oder der Treiberdiskette, wenn Sie benutzerdefinierte Treiber-Software installieren, kopiert hat (siehe Abbildung 14.22), können Sie zum nächsten Schritt übergehen und das TCP/IP-Protokoll installieren.
Abb. 14.21: Eine neue Netzwerkkarte installieren

Das TCP/IP-Protokoll installieren
Windows NT fügt, wie Windows 9x, automatisch zwei Protokolle für Sie hinzu, wenn die erste Netzwerkkarte installiert ist. Abbildung 14.23 zeigt die zwei NWLink-Einträge sowie den Eintrag für das NetBEUI-Protokoll. Der NWLink-NetBIOS-Eintrag hängt vom NWLink-IPX/SPX-Protokoll ab und wird mit ihm installiert, daher beziehe ich mich auf beide als einen Eintrag.
Abb. 14.23: Standard-Netzwerkprotokolle, die von Windows NT installiert werden
Zunächst fügen Sie das TCP/IP-Protokoll hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen klicken und den Eintrag für das Protokoll aus der Liste wählen, die Sie in Abbildung 14.24 sehen. Dann entfernen Sie die NWLink-Einträge und das NetBEUI-Protoll aus der installierten Liste, damit nur das TCP/IP-Protokoll bestehen bleibt.

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Wenn Sie das IPX/SPX-Protokoll entfernen, entfernt Windows NT automatisch auch den NWLink-NetBIOS-Eintrag (siehe Abbildung 14.25).
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Machen Sie sich jetzt keine Gedanken über die Konfiguration der TCP/IP-Einstellungen. Abbildung 14.26 zeigt, was passiert, wenn Sie das Netzwerkdialogfeld schließen. Windows NT überprüft die Netzwerkkarte und die Protokollbindungen und fordert Sie auf, die notwendigen TCP/IP-Einstellungen festzulegen. Die einzigen Informationen, die ich im Moment angeben möchte, sind die IP-Adresse des Rechners und die Subnetzmaske. Wenn Ihr System die Einrichtung eines Standard-Gateways oder die Angabe der IP-Adressen Ihrer DNS-Server verlangt, sollten Sie dies jetzt erledigen.
Abb. 14.26: Das Dialogfeld Eigenschaften für TCP/IP
Der Arbeitsstationsdienst
Ich habe am Anfang dieses Abschnitts erwähnt, dass der Arbeitsstationsdienst den Windows-NT-SMB-Redirector implementiert. Der ergänzende Dienst, der einem Windows-NT-Rechner ermöglicht, Dateien freizugeben, ist der Server-Dienst.
Der Arbeitsstationsdienst verlangt keine Konfiguration und wird standardmäßig installiert, wenn Sie Netzwerke unter Windows NT einrichten. Ich denke, Microsoft hat angenommen, dass auch Windows-NT-Rechner in irgendeiner Art von Microsoft-Netzwerkumgebung laufen würden. Denken Sie daran, dass Microsoft das SMB-Protokoll für die Implementierung von Datei- und Druckerfreigaben in seinem Netzwerkmodell gewählt hat. Das war wahrscheinlich eine relativ sichere Annahme.
Abbildung 14.27 zeigt den Arbeitsstations- und andere Dienste, die standardmäßig installiert werden. Sie akzeptieren einfach die Einträge, die in der Registerkarte Dienste eingerichtet wurden.
Abb. 14.27: Die Standard-Netzwerkdienste einschließlich des Arbeitsstationsdienstes, die von Windows NT installiert werden
Den NetBIOS-Rechnernamen und den Arbeitsgruppennamen einrichten
Das Letzte, was Sie noch tun müssen, bevor Sie die von Ihnen durchgeführten Änderungen durch Schließen des Netzwerkdialogfelds akzeptieren, ist die Einrichtung des NetBIOS-Rechnernamens und des Arbeitsgruppennamens. Der Rechnername wird während der Installation des Betriebssystems definiert, der Name der Arbeitsgruppe nicht. Die erste Registerkarte im Netzwerkdialogfeld ist die Registerkarte Identifikation. Wenn Sie auf die Schaltfläche Ändern klicken, können Sie die Werte ändern, wie Sie in Abbildung 14.28 sehen. Für meine Zwecke hier mache ich den Client zu einem Mitglied einer Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe, die ich in meinem privaten Netzwerk benutze, nenne ich CHIPSNDIPS, da die meisten der Rechner nach irgendeinem mexikanischen Dip benannt sind, wie z.B. QUESO, SALSA und PICANTE.
Abb. 14.28: Den Namen der Arbeitsgruppe im Netzwerkdialogfeld einrichten
Wenn Sie auf die Schaltfläche OK klicken, um die Änderung der Arbeitsgruppe anzunehmen, werden Sie ein Fenster sehen, in dem es heißt: »Willkommen in der Arbeitsgruppe CHIPSNDIPS« (siehe Abbildung 14.29). Natürlich heißt Ihre Meldung Sie in der Arbeitsgruppe willkommen, die Sie auf Ihrem Rechner eingegeben haben. Jetzt können Sie das Netzwerkdialogfeld schließen und Ihren Rechner neu starten.
Abb. 14.29: Willkommen in der Arbeitsgruppe CHIPSNDIPS
Zeit für einen Neustart
Nachdem Sie alle notwendigen TCP/IP-Einstellungen definiert, den Namen der Arbeitsgruppe eingerichtet und das Netzwerkdialogfeld geschlossen haben, fordert Windows NT Sie dazu auf, den Rechner neu zu starten. Akzeptieren Sie den Neustart, holen Sie sich eine Tasse Kaffee und harren Sie der Dinge, die da kommen.
Nach dem Neustart sollten Sie sich mit dem Account, der für Sie eingerichtet wurde, einloggen. Eines der besten Zitate, die ich jemals über Windows 95 gehört habe, war, dass »es Ihnen all die Sicherheit gibt, die Sie verdienen!« Im Grunde genommen gibt es keine echte Sicherheit. Gewiss können manche Dinge Ihnen das Gefühl von Sicherheit vermitteln, aber nichts würde einen Gymnasiasten mit einigen Minuten Zeit aus dem System heraushalten.
Windows NT wurde mit dem Gedanken an Sicherheit entwickelt. Es gibt viele Mechanismen, die Ihnen dabei helfen, den Zugriff auf lokale Ressourcen auf einem Rechner zu kontrollieren. Einer dieser Mechanismen ist die Voraussetzung, dass sich alle Benutzer über irgendeinen Account anmelden müssen, entweder über einen lokalen Account oder einen Domänen-Account, bevor sie auf einen brauchbaren Desktop zugreifen können.
Nachdem Sie sich nun eingeloggt haben und alles installiert ist, lassen Sie uns ansehen, wie Sie sich mit entfernten Freigaben verbinden.
Bevor Sie versuchen, sich mit dem Samba-Server zu verbinden, sollte ich noch erwähnen, dass Microsoft die gleiche Entscheidung für Windows NT und verschlüsselte Passwörter getroffen hat wie für Windows 95. Sie können noch einmal zum Abschnitt »Verschlüsselte und Klartextpasswörter« zurückblättern, in dem es um das Netzwerk-Redirector-Update für Windows 95 geht, das den Client davon abhält, die Klartextform des Benutzerpassworts über das Netzwerk zu übertragen, wenn der SMB-Server verschlüsselte Passwörter nicht unterstützt.
Bei Service Pack 3 für Windows taucht das gleiche Problem mit nicht verschlüsselten SMB-Servern auf. Wenn Sie versuchen, sich von einem Windows-NT-Client (Server oder Workstation), auf dem das Service Pack 3 oder höher installiert ist, mit einem nicht verschlüsselten SMB-Server zu verbinden, gibt der Netzwerk-Redirector folgende Meldung aus:
Computer ist nicht verfügbar. Mit diesem Konto kann man sich nicht von dieser Station aus anmelden.Die gleichen zwei möglichen Lösungen für das Problem mit dem Windows-95-Redirector-Update existieren auch für das Service Pack 3:
Wenn Sie die zweite Lösung wählen, müssen Sie folgenden Registrierungsschlüssel hinzufügen und den NT-Client neu booten:
[HKLM\System\CurrentControlSet\Services\Rdr\Parameters]
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Das Bearbeiten der Registry kann Ihr System unbrauchbar machen. Gehen Sie mit extremer Vorsicht vor, wenn Sie den Registrierungseditor (regedit.exe oder regedt32.exe) benutzen.
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Ich werde in diesem Abschnitt nicht ganz so wortreich sein, wie ich in dem entsprechenden Abschnitt über die Verbindung zu Freigaben von einem Windows-95-Client war, da es in diesem Bereich eine Menge Überschneidungen gibt. Stattdessen werde ich nur den wichtigsten Unterschied darstellen, den Sie sehen werden.
Wie Windows 9x unterstützt auch Windows NT ein Befehlszeilen- und ein grafisches Interface für die Verbindung zu entfernten SMB-Dateifreigaben. Es gibt einen wichtigen Unterschied in den Methoden im Vergleich zu Windows 9x. Unter Windows NT können Sie sich unter einem anderen Benutzernamen mit dem Server verbinden als dem, der für die Anmeldung beim lokalen Rechner benutzt wird. Wenn Sie den Befehl net use ausführen, um ein Laufwerk zu mounten, können Sie einen zusätzlichen Parameter für den Benutzernamen spezifizieren, der für die Verbindung verwendet wird. Wenn ich mich in die PC-Konsole mit dem Benutzernamen jcarter einlogge, kann ich Windows NT mitteilen, für den Sitzungsaufbau den Benutzernamen jerryc zu verwenden, indem ich Folgendes eingebe:
net use h: \\bilbo\jerryc /user:jerrycSie werden außerdem in Abbildung 14.30 bemerken, dass das Dialogfeld Netzlaufwerk verbinden im Vergleich zu Windows 95 ein zusätzliches Feld hat. Das Feld Verbinden als ist die grafische Entsprechung des Parameters /user: für den Befehl net use.
Abb. 14.30: Die Windows-NT-Version des Dialogfelds Netzlaufwerk verbinden
Das Windows-NT-GUI für die Verbindung unterstützt außerdem die Verbindung zu einem UNC-Pfad, indem Sie einen Laufwerksbuchstaben spezifizieren, dem die Verbindung zugeordnet wird. Um dies zu tun, wählen Sie einfach (kein) aus dem Popup-Menü für das Laufwerk (siehe Abbildung 14.31).
Abb. 14.31: Verbindung zu einer Netzwerkdateifreigabe ohne Verwendung eines Laufwerksbuchstabens
Zwar können Sie sowohl unter Windows 9x als auch unter Windows NT Dauerverbindungen erstellen, die das Betriebssystem beim Einloggen in den PC versucht wiederherzustellen, aber nur unter Windows NT können Sie dies über den Befehl net use tun. Sie können das Standardverhalten, ob Windows NT sich an Verbindungen erinnern soll oder nicht, global einrichten, indem Sie Folgendes eingeben:
net use /persistent:OptionOption ist entweder yes oder no. Sie können das Standardverhalten außer Kraft setzen, indem Sie dem tatsächlichen Befehl den Parameter /persistent:Option hinzufügen, um die Ressource zuzuordnen:
net use h: \\eagle\jerryc /persistent:yesDer NT-SMB-Redirector hat einen kleinen Nachteil: Sie können sich nicht über mehrere Benutzernamen mit dem gleichen Servernamen verbinden. Nehmen wir z.B. an, ich habe einen SMB-Server namens SERVER1, der entweder Windows NT, Windows 9x oder Samba ist und die folgenden Freigaben bietet: [docs] und [forms]. Zunächst verbinde ich mich mit \\server1\docs über den gültigen Account mit dem Namen sysadmin:
net use p: \\server1\docs /user:adminDann versuche ich, mich über meinen normalen Account jerryc mit \\server1\forms zu verbinden:
net use p: \\server1\forms /user:jerrycSie können dieses Problem umgehen, indem Sie NT denken lassen, dass Sie sich mit einem anderen Server verbinden. Die einfachste Methode, dies zu tun, besteht darin, die IP-Adresse des Servers statt seines Namens zu verwenden. Um mich z.B. mit der Freigabe [forms] zu verbinden, gebe ich folgenden Befehl aus:
net use p: \\192.168.1.75\forms /user:jerryDiesmal kann Windows NT sich erfolgreich verbinden. Sie können auch die Samba-Option netbios aliases verwenden, um Clients zu ermöglichen, sich unter mehreren Namen mit dem gleichen Server zu verbinden statt die IP-Adresse zu benutzen.
Die Verbindung zu einem Netzwerkdrucker funktioniert unter Windows NT, aus praktischen Gründen, nicht anders als unter Windows 9x. Da wahrscheinlich kaum jemand DOS-Anwendungen laufen lässt, die unter Windows NT drucken müssen, werde ich nur die direkte Verbindung zum Netzwerkdrucker-Server darstellen. Wenn Sie von DOS-Anwendungen drucken müssen, können Sie über die gleiche Prozedur wie für Windows 9x einen LPT-Port zuordnen. Abbildung 14.32 zeigt den ersten Schritt für die Installation eines Netzwerkdruckers auf einem NT-4.0-Client. Nachdem Sie festgelegt haben, dass die Verbindung für einen Netzwerkdrucker-Server und nicht für den lokalen Computer gilt, fragt das Betriebssystem Sie nach dem Netzwerkpfad, ebenso wie Windows 9x dies tut. Sie können den Netzwerkpfad entweder manuell einrichten oder ihn im unteren Teil des Fensters Mit Drucker verbinden suchen.
Abb. 14.32: Mit einem Drucker auf einem Netzwerk-Server verbinden
Wenn Sie sich mit einem Samba-Server oder einem anderen Server verbinden, der die Druckertreiber nicht zum Herunterladen verfügbar hat, werden Sie aufgefordert, den Hersteller und das Modell des Druckers anzugeben, damit Windows NT die Treiberdateien vom Installationsmedium kopieren kann.
Die Konfiguration eines Windows-9x- oder Windows-NT-Clients für die Verbindung zu einem entfernten SMB-Server, wie z.B. Samba, in einem TCP/IP-Netzwerk verlangt drei Komponenten:
Obwohl beide Betriebssysteme sehr ähnlich erscheinen, gibt es einen bedeutenden Unterschied, der für den Endbenutzer sichtbar ist. Unter Windows 9x können Sie sich nicht unter einem anderen Benutzernamen mit einem Server verbinden als dem, der für das ursprüngliche Login benutzt wurde, während Windows NT diese Funktionalität unterstützt.
Ja, aber einige Postings in den Samba-Mailing-Listen weisen darauf hin, dass dies zu Problemen in Hinsicht auf Netzwerk-Browsing führen kann. Einige Leute haben darüber berichtet, dass sie keine Server in dem Netzwerk finden können, wenn beide Protokolle installiert sind.
Warum beschwert sich Windows NT und gibt die Fehlermeldung 2138 aus, wenn ich versuche, Netzwerklaufwerke zuzuordnen?
Der Arbeitsstationsdienst muss gestartet werden, damit Sie auf das Netzwerk zugreifen können. Sie können den Dienst manuell starten, indem Sie in einem Befehlsprompt-Fenster net start workstation eingeben.
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