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X-Session über ssh starten?

Mit entsprechend konfiguriertem ssh ist es sehr einfach, übers Netz eine X-Session auf einem anderen Rechner zu starten. Die relevanten Einstellungen sind:

Wenn X-Forwarding funktioniert, braucht man sich nur aus einem xterm oder ähnlichem mit ssh einloggen und hat automatisch ein korrekt gesetztes DISPLAY. Das nächste X-Programm, dass man auf dem entfernten Rechner startet, schickt die Ausgabe dann zum X-Server auf dem Ausgangsrechner. Das X-Protokoll läuft dabei verschlüsselt über die ssh-Verbindung. Dies hat drei Vorteile:

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X-Session über telnet starten?

Der klassische Weg übers Netz eine X-Session zu starten:

  1. Irgendwie auf dem entfernten Rechner einloggen (telnet, rexec, rsh, cronjob, CGI-Script)

  2. Umgebungsvariable DISPLAY korrekt setzen. Im einfachsten Fall:

    export DISPLAY=rechner.mit.dem.x.server:0
  3. Die Zugriffskontrolle des X-Servers einstellen. Im einfachsten Fall:

    xhost +entfernter.rechner.mit.dem.program

Zugriffskontrolle anhand von IP-Adressen ist zum einen relativ leicht zu umgehen. Zum anderen schaltet man damit ohne Unterschied alle Benutzer eines Rechners frei. Und dann geht sowohl telnet als auch X11 unverschlüsselt übers Netz.

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Zugriffskontrolle eines X-Servers mit xauth

In der Datei $HOME/.Xauthority des Benutzers, der den X-Server gestartet hat, finden sich mehrere »MIT-MAGIC-COOKIE«. Kann ein X-Client ein passendes Cookie vorweisen, erhält er Zugriff. Zur Übergabe gibt es zwei Möglichkeiten:

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X-Session über su starten?

Dieser Fall lässt sich grundsätzlich mit den oben angeführten Mechanismen lösen. Es gibt aber drei komfortable Sonderfälle.

Zurück Inhalt Mehrere X-Server auf dem selben Rechner? Top Weiter

Can I have multiple sessions of X running at the same time?
http://www.fisica.uson.mx/carlos/Linux/Docs/lnag/Linux_Xwindows.htm#multiple_X_Sessions

Can my sister have second GUI login prompt so she does not have to kill my X-session to start hers?
http://www.fisica.uson.mx/carlos/Linux/Docs/lnag/Linux_Xwindows.htm#2nd_GUI_login_prompt

Running Multiple Sessions of X
http://linuxguide.automatedshops.com/LinuxGuide/linux-X-multiple.html

Creating Multiple GDM Logins on a Single Workstation
http://www.justlinux.com/nhf/X_Window/Creating_Multiple_GDM_Logins_on_a_Single_Workstation.html

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Frage: Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Xdefaults und Xresources?

Antwort: Im Prinzip ist da kein Unterschied vorhanden, nur handhaben es verschiedene Programme (und auch Startup Files) anders. Generell könnte man sagen (wenn wir die Ausnahmen mal bei Seite lassen) dass ~/.Xresources zumeist in die xrdb (X Resources DataBase) eingelesen wird, und ~/.Xdefaults von ein paar Programmen direkt beim starten ausgelesen werden.

Die IMO sinnvollste Variante ist es, sich lediglich ein ~/.Xdefaults anzulegen und dieses über ~/.xinitrc oder ~/.xsession in die xrdb einzulesen:

xrdb -merge ~/.Xdefaults

Wer möchte, kann noch einen symbolischen Link von ~/.Xresources auf ~/.Xdefaults zeigen lassen, was IMO allerdings keinen sonderlichen Nutzen bringen dürfte.

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Was ist so gefährlich an ».« oder »::« im PATH?

Wenn in einem Verzeichen mehrere Leute Schreibrechte haben, wie zum Beispiel in /tmp/, lassen sich so trojanische Pferde unterjubeln. Das mag auf einem Einzelplatzrechner weit hergeholt klingen, aber schlechte Angewohnheiten wird man nur schwer wieder los. Der richtige Weg ein Programm im aktuellen Verzeichnis aufzurufen, sieht so aus:

./programm

Ausführliche Beschreibung: http://www.lrz-muenchen.de/services/security/path/

Zurück Inhalt Cut'n'Paste Top Weiter

Problem: Ich will (unter KDE oder meinetwegen auch Fvwm2) einen Teil eines Textes aus einer Terminal-Konsole in einen zugleich offenen Editor kopieren und dann als Textfile speichern!

Antwort:

Es gibt einige X-Programme (zB den Midnight-Commander) bei denen man zum Markieren die Shift-Taste gedrückt halten muss, ebenso zum Einfügen. Das funktioniert auch ohne X im Textmodus, unter der Voraussetzung, daß gpm läuft.

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Screenshots unter X11, KDE, Gnome?

Zurück Inhalt Immer ein guter Tip:  rm -rf Top Weiter

Frage: In einer Newsgroup habe ich die Frage gestellt, wie ich

Mir wurde der Ratschlag gegeben, es einmal mit dem Befehl  rm  oder  rm -rf  zu versuchen. Löst dieser Befehl wirklich mein Problem?

Antwort: NEIN! Naja, doch... Sagen wir einfach, Du hast in der Regel danach ein anderes Problem. Der Befehl  rm  steht mitnichten für "remark", sondern für "remove". Mit anderen Worten: Es handelt sich dabei um einen Befehl zum Löschen von Dateien und Verzeichnissen!
Die Option  -rf  steht für "mit allen Unterverzeichnissen" (r wie recursive) und "ohne Rückfragen" (f wie force).
Wenn Du als  root  also ein  rm -rf /*  ausführst, ist Dein komplettes Linux futsch. Leider gibt es immer wieder schwarze Schafe im Internet, die arglosen Hilfesuchenden solch gefährliche "Tips" geben  (Namen werden hier bis auf weiteres nicht veröffentlicht, auch wenn den Autoren genug bekannt sind).

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Frage: Was bedeutet eigentlich  tty ?

Antwort: tty  ist die Abkürzung für "Teletype" und stammt aus der guten alten Zeit der DEC-Terminals.

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Frage: Wie kann ich eine Umgebungsvariable (eng.: environment variable) so definieren, dass ich sie auch in Shell-Skripts ansprechen kann?

Antwort:

Welche Shell man verwendet, sagt einem echo $SHELL oder echo $BASH_VERSION.

Wichtig:

Änderung der laufenden Session:

Wenn man ein Shell-Skripts auf die übliche Art startet, wird dazu ein eigener Prozess erzeugt. Umgebungsvariablen werden dabei vom Elternprozess an den Kindprozess vererbt (man kann das mit env(1) auch verhindern). Es gibt aber keine Möglichkeit in der Umkehrrichtung Variablen zu setzen.

Um durch ein Skript Umgebungsvariablen einer laufenden Shell zu ändern, muss man es statt dessen Ein-Sourcen:
source Datei
oder
. Datei


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