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lilo und Loadlin
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Frage: Wo bekomme ich Informationen zum Multi-Boot von Linux mit anderen Betriebssystemen?
Antwort: Erste Anlaufstelle sind die entsprechenden Mini-HOWTOs. http://en.tldp.org/HOWTO/HOWTO-INDEX/os.html#OSBOOT
Bis einschließlich Version 2003-05-21 des FAQ folgte hier eine Beschreibung, wie man Linux+NT-Loader realisieren kann, wenn lilo wegen des 1024-Zylinder-Problems nicht funktioniert. Seit Version 21.3 von lilo gehört dieses Problem aber der Geschichte an.
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LiloLoad |
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Frage: Gibt es noch eine weitere (einfachere) Art, wie ich Linux und Windows NT so installieren kann, dass ich Linux mit dem Bootloader von Windows NT starten kann?
Antwort: Auf http://www.croky.net/liloload/ gibt es ein Tool, das sich sehr einfach in den NT-Bootloader integrieren lässt. Bootet man per Bootmenü dieses Tool, so werden die Festplatten im System nach einem Lilo im Bootrecord irgendeiner primären Partition durchsucht und dieser ggf. gestartet.
BEWARE: this programme only works with partitions that start on a cylinder below 1024!
Meldung beim Linux-Boot: |
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Die erste Möglichkeit ist wohl nur zu Installationszwecken oder für Rettungsmaßnahmen relevant. Zum gewöhnlichen Booten ist diese Methode einfach etwas sehr langsam. |
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Interessanterweise sind uns bisher keinerlei Kollisionen mit anderen Bootmanagern bekannt, wenn lilo im MBR residiert. Im Bootsektor der Linux-Root-Partition hat sowieso kein anderer Bootmanager etwas verloren, also hat man hier immer einen freien Bootsektor zur Verfügung, wenn lilo nicht im MBR installiert werden soll.
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Die häufigsten Gründe für Geometriefehler sind nicht physikalische Defekte oder fehlerhafte Partitionstabellen, sondern Fehler bei der Installation von lilo , vor allem die Installation in einen Bereich, den das BIOS nicht erreichen kann. Erreichbar sein müssen
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Virenscanner schlägt Alarm wegen dem "Bootsektor-Virus" |
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Wo bekomme ich Informationen über UNIX-Dateisysteme?
http://gd.tuwien.ac.at/opsys/linux/ldp/HOWTO/Filesystems-HOWTO.html
http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/mini/DE-Quota-HOWTO.html
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Defragmentierung?
Beim Booten zeigt Linux mir an, dass meine Linux-Partitionen fragmentiert sind. Ich verwende ext2fs als Dateisystem. Wäre eine Defragmentierung da nicht angebracht, um die Systemleistung nicht absinken zu lassen? Wo bekomme ich ein Defragmentierungswerkzeug für Linux?
Dieser Frage hat sich Kristian Köhntopp in de.comp.os.unix.linux.misc sehr ausführlich angenommen: <7ec89m$isu@valiant.koehntopp.de>.
Abseits aller Dogmatik bietet SGIs XFS ein Defragmentierungsprogramm: http://oss.sgi.com/projects/xfs/manpages/xfs_fsr.html
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| Zurück | Inhalt | SUID und Shell-Scripte | Top | Weiter |
Frage:
Wie funktioniert SUID bei Shell-Scripten?
Antwort:
Aus Sicherheitsgründen gar nicht.
Ein Posting von Gerfried Fuchs:
<slrn7nfls2.kos.alfie@skater.htu.tuwien.ac.at>.
Kristian Köhntopp beschreibt das in
<b3fgco$njb$1@valiant.koehntopp.de> so:
Ein compiliertes C-Programm ist Maschinensprache und kann direkt ausgefuehrt werden. Ein Shellscript braucht einen Interpreter. Der wird geladen und muss die Scriptdatei dann ein zweites Mal oeffnen, um sie einzulesen und zu interpretieren. Zwischen dem ersten Aufruf (Kernel stell fest, es ist ein Shellscript, privilegiert und startet eine Shell) und dem zweiten Aufruf (die privilegierte Shell liest das Script) kann man das Script unter umstaenden austauschen. Bei C-Programmen entfaellt dieses zweimalige Lesen und daher gibt es _diese_ Luecke nicht.
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Frage:
Ich bekomme keinen Zugriff, obwohl die Rechte für meine group gesetzt sind! Was mache ich falsch?
Antwort:
Gerfried Fuchs hat hierzu ein Posting in at.linux abgeliefert:
<slrn7pas7n.116.alfie@skater.htu.tuwien.ac.at>
> Was mach ich falsch??
>
> /etc/group:
> modem::43:bernhard
>
> bernhard> ls -l xx
> ----r----- 1 bernhard modem 134 Jul 15 11:16 xx
>
> bernhard> cat xx
> cat: xx: Permission denied
Du bist user "bernhard", oder? Und warum wunderst Du Dich, dass Du als "bernhard" mit "---" für "bernhard" nicht auf das File zugreifen darfst?
Ja, die Gruppe hat Leserechte - doch das spielt für den user "bernhard" keine Rolle, für den gibt es keine Rechte. Und deswegen werden die 3. 3 Rechte auch mit "others" bezeichnet und nicht mit (fälschlicherweise doch immer wieder) "world"! Weil es eben alle anderen betrifft, und nicht alle.
So long!
Alfie
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Earth is 98% full ... please delete anyone you can.
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Wie kann ich auch anderen Benutzern Schreibrechte geben?
Diese Frage betrifft das Dateisystem (fat, ntfs, smbfs) unabhängig davon ob es sich um einen Festplattenpartition, eine Diskette oder einen USB-Memory-Stick handelt. man mount beschreibt unter »Mount options for fat« drei Lösungen.
Sollen alle Benutzer darauf schreiben können, reicht der Eintrag umask=0. Damit werden alle Verzeichnisse und Dateien als drwxrwxrwx bzw. -rwxrwxrwx abgebildet.
Soll nur ein bestimmter Benutzer Schreibrechte erhalten, nimmt man statt dessen uid=31337. Die Zahl 31337 steht hier für den Namen oder die User ID des Benutzers. Letztere sagt einem z.B. das Kommando id.
Soll nur eine bestimmte Gruppe Schreibrechte erhalten, hilft umask=2,gid=31337 weiter.
Unabhängig davon stellt sich die Frage, wie der Benutzer ohne Mithilfe von root das betreffende Dateisystem mounten kann. Siehe dazu die nächste Antwort.
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Wie kann ich als normaler Benutzer ein Dateisystem mounten?
Mit der Mount-Option auto in /etc/fstab wird das gleich beim Booten erledigt. Funktioniert natürlich nur, wenn der Datenträger auch beim Booten vorhanden ist.
Die Mount-Option users zusammen mit einem SETUID mount-Programm ermöglicht es auch einem normalen Benutzer mount aufzurufen.
Die Mount-Option user (ohne dem »s«) unterscheidet sich von users dadurch, dass nur der Benutzer, der gemountet hat, auch wieder unmounten darf.
Das Zielverzeichnis muß bei users und user dem mountenden Benutzer gehören.
chown benutzer:gruppe /ver/zeichnis
Ein gesetztes SETUID-Bit sieht so aus:
ls -l `which mount` `which smbmnt` -rwsr-xr-x 1 root root 68508 Feb 25 2003 /bin/mount* -rwsr-sr-x 1 root root 491128 Apr 6 2003 /usr/bin/smbmnt* ^ ^^^^
Setzten kann das root mit
chmod +s `which mount` `which smbmnt`
Beispiele für Einträge in /etc/fstab:
/dev/sda1 /mnt/usb vfat noauto,user,uid=500,gid=100,umask=2 0 0 /dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,user,umask=0 0 0
Siehe auch http://www.pl-forum.de/work/newbie/mount.html.
Eine sehr gute Alternative zu all dem ist ein Auto-Mounter wie autofs. Dieser mountet das Dateisystem automatisch, sobald man auf das Verzeichnis zugreift (also nicht wenn der Datenträger eingelegt wird, sondern beim ersten ls -l).
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Wie kann ich Memory-Sticks bereits beim Einstecken mounten lassen?
http://www.redhat.com/docs/manuals/enterprise/RHEL-3-Manual/sysadmin-guide/ch-devlabel.html
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Ich habe das root-Passwort für meinen Rechner vergessen. Und nun?
Muss ich alles neu installlieren?
Nein. Das root-Passwort steht in der Textdatei /etc/shadow (bzw. /etc/passwd) und lässt sich mit einem Editor recht einfach entfernen.
Bei der umständliche Lösung bootet man mit einer Rescue-CD oder ähnlichem (etwa Knoppix), findet die /-Partition seiner Installation, mountet sie mit Schreibrechten (je nach Intelligenz des Rettungssystem geschieht das automatisch), und bearbeitet den Eintrag für root in der Passwortdatei. Das verschlüsselte Passwort steht zwischen dem ersten und zweiten Doppelpunkt; dieses Feld einfach löschen. Das sieht dann in etwa so aus:
root::12473:0:99999:7:::
Bei den meisten Systemen kann man aber recht einfach ohne Eingabe eines Passwortes in eine nackte Shell booten. Dazu hängt man am Prompt von lilo oder grub folgende Option an die Kernelzeile dran: init=/bin/bash
Unter grub kann man mit der Taste »e« einen Menüpunkt verändern, anschließend wird mit »b« gebootet. Unter lilo drückt man am besten die TAB-Taste um eine Liste der Menüpunkte zu bekommen. Eine vollständige Kernelzeile kann so aussehen:
linux init=/bin/bash
Auf alle Fälle sollte der Kernel booten und die Shell starten. Dort gibt man folgendes ein:
mount -o remount,rw / passwd mount -o remount,ro /
Und abschließend ein Strg-d (Ctrl-d) zum Beenden der Shell.
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